EC: Doppelsieg in Sarajevo

Beim Europacup-Super-G in Sarajevo (BIH) siegte Andreas Ploier vor seinem Teamkollegen Luis Tritscher. Dritter wurde der Schweizer Lenz Hächler.

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Ploier siegt vor Tritscher. Fünf Österreicher in den Top-8.

Bei tiefwinterlichen Temperaturen sicherte sich Andreas Ploier mit einer Zeit von 1:05,18 Minuten den Sieg und verwies seinen Landsmann Luis Tritscher um 0,14 Sekunden auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Schweizer Lenz Haechler, der 0,24 Sekunden hinter Ploier ins Ziel kam. Für Ploier war es der zweite Europacup-Sieg seiner Karriere. Zuletzt gewann der Oberösterreicher im Dezember 2022 den Super-G in Santa Caterina (ITA). Der 22-jährige Tritscher fuhr in seinem 39. Europacup-Rennen erstmals auf das Podest.
 
STIMMEN
Andreas Ploier: „Mit dem Sieg bin ich natürlich sehr zufrieden und es war ein richtig cooles Rennen. Mit einem Teamkollegen das Podium zu teilen ist etwas Schönes und ich gönne es Luis ganz besonders. Morgen will ich so weitermachen wie heute und wieder Vollgas geben“.

Luis Tritscher: „Ich bin mit meiner Leistung heute super zufrieden und dass es dann noch ein Stockerlplatz ist, ist natürlich ein Traum. Die Organisatoren hier haben sich richtig ins Zeug gelegt und es war ein lässiges Rennen. Neben Andi am Podium zu stehen und insgesamt fünf Österreicher unter den ersten Acht zu haben, ist perfekt. Morgen will ich wieder zeigen, was in mir steckt.“
 
Insgesamt platzierten sich fünf Ski Austria Athleten unter den besten Acht. Manuel Traninger wurde Sechster (+0,41 Sek.), Vincent Wieser Siebter (+0,46 Sek.) und Lukas Passrugger Achter (+0,61 Sek.).

Ploier auch im 2. Super-G am Podest

Beim 2. Rennen in Sarajevo gelang Andreas Ploier als Dritter abermals der Sprung auf das Podium. Der Oberösterreicher musste sich dem Italienischen Sieger Marco Abbruzzese um gerade einmal 0,12 Sekunden geschlagen geben. Zweiter wurde mit 0,03 Sekunden Rückstand der Schweizer Lenz Hächler. Mit Vincent Wieser auf Rang fünf (+0,27 Sek.), Manuel Traninger als Sechster (+0,32 Sek.) und Lukas Passrugger auf dem neunten Platz (+0,69 Sek.) holten die Ski Austria Athleten abermals ein starkes mannschaftliches Ergebnis.