Springerinnen bereit für WM-Generalprobe 

In Hinzenbach (OÖ) werden vor Beginn der 55. FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Trondheim die letzten beiden Einzelentscheidungen der Skispingerinnen ausgetragen. 

© Ski Austria

Eine Woche vor der Weltmeisterschaft fliegen die Skispringerinnen ein zweites Mal in dieser Saison in Österreich. 

Die kleine Gemeinde Hinzenbach ist am Samstag, 22. und Sonntag, 23. Februar 2025 bereits zum zwölften Mal Austragungsort für den Viessmann FIS Skisprung-Weltcup der Damen. Zwei Bewerbe stehen auf dem Programm und die Schanze in der Energie AG Arena Hinzenbach ist in einem hervorragenden Zustand. 

Alles angerichtet für die Skispringerinnen in Hinzenbach

Die Veranstaltungs-Crew vom UVB Hinzenbach ist bestens gerüstet und der Wettergott meinte es in diesem Winter gut mit Organisationskomitee-Präsident Bernhard Zauner und seinem Team: Dank entsprechender Temperaturen konnte genug Schnee produziert werden und die Schanze ist gut eingeschneit. „Weil wir oft Nebel hatten und es besonders in den Nächten schön kalt war, ist die Schneesituation perfekt und wir haben auch noch ein wunderbares Depot“, ist UVB-Hinzenbach Präsident Bernhard Zauner zufrieden und einem fairen, spannenden Wettkampf steht aus Sicht der Veranstalter nichts mehr im Weg.

Vorfreude auf Heimweltcup groß bei den Skispringerinnen

Auch die Ski Austria Springerinnen sind schon voller Vorfreude auf den zweiten Heimweltcup in dieser Saison, allen voran die beiden Lokalmatadorinnen aus Oberösterreich Jacqueline Seifreidsberger und Julia Mühlbacher, die vorab im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Präsident des Landesskiverbandes OÖ Klaus Kumpfmüller und dem Organisationskomitee-Präsident Bernhard Zauner undRede und Antwort für die Medienterverter:innen standen. 

Programm für das Weltcupwochenende in Hinzenbach

Samstag, 22.02.2025:
09:00 Uhr: Offizielles Training – (zwei Durchgänge)
10:30 Uhr: Qualifikation
12:00 Uhr: Wettkampf 
13:30 Uhr: Siegerehrung

Sonntag, 23.02.2025:
13:00 Uhr: Qualifikation
14:20 Uhr: Wettkampf
15:50 Uhr: Siegerehrung

Stimmen anlässlich des Heimweltcups in Hinzenbach

Klaus Kumpfmüller: „Die 12. Auflage des Skisprung-Weltcups der Damen in Hinzenbach unterstreicht einmal mehr die Bedeutung Oberösterreichs als Gastgeber hochkarätiger Wintersport-Events. Das Springen in Hinzenbach ist und bleibt ein Fixpunkt im Weltcup-Kalender und rückt nicht nur unsere Sportlerinnen ins Rampenlicht, sondern bringt auch den Skisprung-Sport einer breiten Öffentlichkeit näher. Die hervorragende Organisation und das enorme Engagement von Verband und Vereinen – vielfach ehrenamtlich getragen – sind die Basis für diese Erfolgsgeschichte. Besonders erfreulich ist, dass mit Jacqueline Seifriedsberger eine OÖ-Lokalmatadorin in Topform an den Start geht. Ihr Weltcupsieg in Zao und ihr Podestplatz in Willingen zeigen, dass Oberösterreichs Athletinnen international ganz vorne mitmischen. Ich freue mich auf einen spannenden Wettkampf!“

Markus Achleitner (Wirtschafts- und Sport-Landesrat): „Das Sportland Oberösterreich ist mit den Damen-Weltcupbewerben in Hinzenbach seit mehr als einem Jahrzehnt fixer Bestandteil des FIS-Kalenders. Mit der Investition in ein neues Springerdorf – das Land Oberösterreich unterstützte die Maßnahmen in der Gesamtdimension von etwas mehr als einer Million Euro – ist die Anlage in Hinzenbach als Trainings- wie auch als Wettkampfstätte zukunftsfit. Ich hoffe, dass die ÖSV-Adlerinnen um Vorjahres-Doppelsiegerin Eva Pinkelnig und die Lokalmatadorinnen Jacqueline Seifriedsberger und Julia Mühlbacher am 22. und 23. Februar in der EnergieAG-Arena Unterstützung von zahlreichen Skisprungfans bekommen und für ein weiteres tolles Skisprungfest im Sportland Oberösterreich sorgen! Danke an Bernhard Zauner und sein Team und Danke an die vielen Freiwilligen, die auch heuer wieder mitanpacken!“

Bernhard Zauner:  „Wir freuen uns wie immer, dass wir wieder einen Weltcup bei uns haben und vor allen Dingen auch, dass heuer das Wetter so gut mitspielt. Für uns im Flachland ist das ein super Winter: Es ist kalt, es ist nebelig und so hält sich der Schnee sehr gut. Wir springen schon seit Anfang Dezember auf den kleinen Schanzen und wir haben genug Kunstschnee – da kann uns nichts mehr passieren. Schön für uns als Veranstalter ist natürlich der momentane Erfolg der  Österreicherinnen und speziell jener der Oberösterreicherinnen. Jacqueline  Seifriedsberger ist gerade super unterwegs und das sollte ein Grund mehr sein, dass sich die Zuschauer das Weltcup-Wochenende bei uns in Hinzenbach nicht entgehen lassen – es könnte ja sein, dass sie einen Heimsieg verpassen! Über eine oder mehrere Österreicherinnen am Stockerl würden sich auch unsere vielen freiwilligen Helfer freuen, bei denen ich mich einmal mehr für ihre tolle Unterstützung bedanken möchte.“

Julia Mühlbacher: „Die Vorfreude auf den Heimweltcup in Hinzenbach ist schon groß. Die Schanze in Hinzenbach kennen wir aber sehr gut und kommen auch gut damit zurecht. Der Anlauf ist flach und der Schanzentisch kurz. Es ist daher sehr wichtig, dass man eine gute Balance in der Hocke hat, schön balanciert hinausspringen kann und sofort über dem Ski ist. Heimweltcups haben für uns einen hohen Stellenwert. Man ist quasi im Wohnzimmer und Freunde und Familien kommen zusehen. Darum genieße ich es immer sehr dort zu springen. Ich hoffe, dass wir geschlossen als österreichisches Team in Hinzenbach ein erfolgreiches Wochenende haben werden.“

Jacqueline Seifriedsberger: „Ich freue mich schon sehr auf den Heimweltcup. Hinzenbach ist immer ein besonderer Stopp. Die Schanze ist top hergerichtet und das ganze Event ist super organisiert. Bernhard Zauner und sein Team leisten immer großartige Arbeit. Hinzenbach wird auch die Generalprobe für die WM sein. Ich werde versuchen, die gute Stimmung vom Heimweltcup als Aufschwung zur WM mitzunehmen. Es ist schön vor einem so großen Event nochmal einen Weltcup zu Hause zu haben. Ich hoffe, dass wir vielen Fans und Kids Freude bereiten können. Für die Bewerbe nehme ich mir vor, bei meinen wesentlichen Punkten zu bleiben und gute Sprünge zu zeigen. Generell ist es eine kleine Schanze mit einem flachen Anlauf. Der Absprung und das Timing sind daher sehr wichtig. Aber auch die Landung und der Telemark werden wieder sehr entscheidend sein.“